Primitivo und Grauburgunder - die Universal-Antwort auf der Suche nach gutem Wein?

 

 +++ Primitivo und Grauburgunder als Allzweckwaffe in Sachen Weinkonsum? +++ Womit die Beliebtheit dieser Weine begründet ist und warum Sie etablierte Weine und Rebsorten überholt haben. +++ Primitivo: in der Feinheit und den Unterschieden ins Glas geschmeckt. +++ Grauburgunder, Pinot Grigio, Pinot Gris - wunderbare Empfehlungen nicht nur aus Deutschland! +++

 

Liebe Weinfreunde,

"... zwei Rebsorten haben die Weinwelt gefühlt im Sturm erobert - und lassen neben sich kaum noch Platz für konventionelle Weinrichtungen. Primitivo, die süditalienische Rebsorte mit dem weich-fruchtigen Charakter gilt als DIE Empfehlung im Rotwein-Bereich. Sogar dann, wenn man selbst oder die Person, die den Wein geschenkt bekommt, gar kein Weintrinker als solches ist. Im Weißweinbereich hat sich der Grauburgunder festgesetzt. Sein säurearmer Charakter macht ihn zu einem Allrounder, schlichtweg zu jeder Gelegenheit und zu jedem Essen passend. Beide Weine werden in Massen und noch darüber hinaus oftmals sehr bezahlbar bis unglaublich günstig angeboten. Und damit, liebe Weinfreunde, haben wir endlich die Antwort auf die wohl quälenste und weltbewegenste aller Weinfragen: gibt es tatsächlich so richtig guten Wein? Gibt es in Sachen Wein-Empfehlungen endlich eine gute und ganz einfache Antwort für alle und für jeden Anlass?  - JA, solange Primitivo oder Grauburgunder auf dem Etikett steht! - Alles andere könnt Ihr ab sofort also getrost stehen lassen!"

 

Wenn Ihr Blick jetzt sehnsüchtig auf eine Flasche Großes Gewächs in Ihrem Regal fallen sollte, in Ihnen das ungehemmte Bedürfnis entflammt, einen Grand Cru Bordeaux für heute bereitzustellen oder wenn Sie schnell noch einen Muga Gran Reserva aus Rioja innig und liebevoll umarmen möchten, dann tun Sie das ruhig. Für alle, die ungläubig den Kopf schütteln und sich fragen, ob wir unsere Einleitung wirklich ernst meinen: wir können Sie beruhigen, das tun wir natürlich nicht. Entspannen Sie sich und gönnen Sie sich auf den ersten Schock zunächst mal einen Schluck Wein. Denn natürlich ist das nicht unsere Meinung und auch nicht die Meinung all unserer Kunden, die uns treu sind und uns auch im schwierigen Jahr 2020 vertraut haben. Jedoch: wie bei allen guten Geschichten steckt auch in unserer bewusst provokanten Einleitung auch ein Körnchen Wahrheit. Aber der Reihe nach.

 

Zum Anfang jeden Jahres machen sich die Fachhändler Gedanken über das vergangene Jahr und analysieren für sich, welche Trends sich abzeichnen, was sich besonders gut verkauft hat oder in welchen Bereichen es eine besonders starke Nachfrage gegeben hat. Diese Ergebnisse vergleicht man dann mit den offiziellen Markttrends, die als Ergebnisse im Internet aus Statistiken und Umfragen zu finden sind. Entsprechend dieser Daten findet man denn auch auf den Fachhändlermessen hoch frequentiert die Produkte, nach denen es eine hohe oder steigende Nachfrage gibt. Das gilt nicht nur für die Weinbranche, sondern auch für alle anderen Bereiche. Der Weinhandel reagiert aber sehr oft sehr viel schneller auf Bewegungen und Trends, als das andere Bereiche tun wollen oder können. Eine steigende Nachfrage fordert ein größeres Angebot bei den Anbietern förmlich heraus. Und diese Dynamik kann manchmal Blüten treiben, die man sprichwörtlich durchaus mit dem Öffnen der Büchse der Pandorra vergleichen kann. Denn hat so eine Dynamik erst einmal ein gewisses Tempo erreicht, ist sie kaum noch zu stoppen. Und als Händler muß man sich dann die Frage stellen, ob man den Trend mitgeht - dann muß man zuweilen regelrecht einen Spurt hinlegen und rennen, um nicht den Anschluß zu verlieren - oder ob man sich nicht davon mitreißen läßt und das Geschehen erst mal von der Seitenlinie mit Gelassenheit verfolgt.

 

Letzteres erlauben sich die allerwenigsten Händler. Denn hier geht es um Geld. Viel Geld. Plötzlich gibt es etwas auf dem Markt, was buchstäblich jeder haben möchte, was innerhalb kurzer Zeit verkonsumiert werden kann und wo es eine hohe Wahrscheinlichkeit des Wiederkaufs gibt. Und von diesem Kuchen möchte jeder ein Stück abbekommen. Je größer, umso besser. Und damit sind wir wieder bei den beiden Rebsorten angekommen, die wir anfangs schon erwähnten. Die Händler haben das schnell aufkeimende Interesse an Primitivo zunächst vor ein paar Jahren wahrgenommen, aber die wenigsten haben es wirklich ernsthaft darauf reagiert. Grauburgunder gab es schon immer. Gut, jetzt ist die Nachfrage leicht gestiegen. Aber ist das dramatisch? Vor ein paar Jahren war es das noch nicht. Da blieb genug Luft für Südfrankreich, Italien oder Spanien am Markt. Und unter den Rebsorten gab es zwar einen Rückgang bei säurebetonten Sorten wie dem Riesling, dafür aber auch Zuwächse bei fruchtbetonten Weinen mit feinem Aromaspiel wie z. B. beim Riesling.

 

Und heute? Man könnte fast schon von einer dominanten Präsenz dieser Weine sprechen, die allgegenwärtig ist, die in jedem Geschäft in größerer Auswahl zu finden ist und die - von Händlerseite betrachtet - von fast der Hälfte der Kunden (oder mehr) im Beratungs-Gespräch angefragt, ja fast schon eingefordert wird. "Ich bin auf der Suche nach einem weichen, fruchtigen Wein." - "Aber gerne. Wie wäre es mit einem sonnenverwöhnten Südfranzösen aus dem Languedoc?" - "Klingt nett, aber gibt es in Südfrankreich auch einen Primitivo?" - Diesen Ausschnitt aus einem Kundengespräch haben wir uns nicht ausgedacht!

 

Aber was ist denn jetzt die Wahrheit im Weinglas? Muß man den Primitivo zum Teufel erklären? Muß ich jeden als ahnungslosen oder mutlosen Weintrinker bezeichnen, der Grauburgunder mag und gegenüber charaktervollen, trockeneren Weinen favorisiert? Nein, auf gar keinen Fall.Tatsächlich muß man zunächst der Wahrheit ins Auge sehen, dass der Großteil der in Deutschland von Endverbrauchern eingekauften Weine nicht(!) vom Fachhändler kommt. Er kommt auch nicht aus gut geführten Weinabteilungen der großen Kaufhäuser. Und ja, der Einkauf von Wein im Netz hat sich stark erhöht, aber den Haupanteil (fast 70% und ein bisschen mehr) macht die Discounter-Landschaft in Sachen Weinverkauf aus. Hier wird ohne Beratung ein riesiges Sortiment zumeist supergünstiger Weine angeboten. Und die Geschäftsführungen der Ketten sind immer darauf bedacht, auf Trends direkt und unmittelbar zu reagieren, und noch dazu wenn möglich preiswert und in großer Menge breit aufgestellt zu sein. Denn nur bei großer (Verkaufs)Menge kann die geringe Marge am Produkt ihren Wert für das Unternehmen beisteuern. Als der Trend mit Primitivo und Grauburgunder aufkam, stellten die Ketten diese Weine auch verstärkt in den Vordergrund - und gewannen. 

 

Kein Wunder, liegen die Vorteile der beiden Rebsorten unbestreitbar auf der Hand und sind mit ihrem unkomplizierten und zumeist weichen Charakter absolut Trend. Primitivo ist eine Rotwein-Rebsorte, die eine enge Verwandschaft mit dem Zinfandel aus Kalifornien aufweist. Der Zinfandel war Mitte der Neunziger DIE Weinempfehlung schlechthin. Fruchtig, füllig, weich, unkompliziert. Also so, wie man heute auch Primitivo charakterisieren könnte. Man könnte jetzt versucht sein, den Primitivo allein schon wegen des Namens als "primitiv" und einfach in seiner Art abzustempeln. Aber dem ist nicht so. Der Name kommt aus dem Lateinischen "primus", was soviel wie "erste" bedeutet. Die Rebsorte war in Italien zu Zeiten der Römer weit verbreitet, viel mehr als die heute als typisch italienisch bekannten Rebsorten. Sie reifte als erstes aus, profitierte vom warmen Klima, war leicht zu kultivieren und ergab große Erntemengen, verzauberte mit Fruchtigkeit und wies kaum Ecken und Kanten auf. Mit dem Aufkommen anderer Rebsorten wurde sie nach Süditalien abgedrängt, wo das Klima für sie auch die besten Möglichkeiten bot. Die Katastrophen neuerer Zeit in der Weinwelt - die Reblaus-Katastrophe sowie der Echte und der Flasche Mehltau, die vielerorts ganze Weinberge und Rebsöcke in Europa zerstörten - zwangen zum Handeln. Der Primitivo wurde an einen sonnigen Ort gebracht, um die Katastrophen in Europa zu überleben und notfalls später wieder zurückgeholt zu werden: der Primitivo gelang nach Kalifornien und mutierte hier zum bekannten Zinfandel.

 

Um den Primitivo wurde es erst mal sehr ruhig. Als kleiner Alltagswein lag er zwar noch in den Regalen der Händler, aber respektvolle Beachtung fand er in der Regel nicht. Als der beliebte Zinfandel sich in seiner Art stark veränderte und auch nicht mehr zu superbillig-Preisen angeboten wurde, erschien zudem in der Presse die Berichtserstattung über chemisch hergestellte Übersee-Weine aus der Zentrifuge, denen es Ende der Neunziger erlaubt wurde, auch in Europa verkauft zu werden. Durch die Presse wurden alle Übersee-Wein über einen Kamm geschert - obwohl dies bei Weitem nicht zutreffend war - und damit zog man den Weinen aus Übersee buchstäblich den Boden unter den Füßen weg. Der Abverkauf ging durch die Skepsis der Konsumenten und der lückenhaften Berichterstattung fast gegen Null; ein Schlag, von denen sich die Weingüter aus Übersee bis heute noch nicht voll wieder erholt haben. 

Aber: fruchtige Weine wie der Zinfandel hatten ihre Liebhaber und Abnehmer. Und die suchten jetzt natürlich nach einem Ersatz, einer Alternative für den fruchtigen Rotwein aus Kalifornien. Fündig wurde man schließlich beim PrimitivoOb da vielleicht ein paar kompetente Fachhändler den interessierten Kuden erzählt haben, dass zwischen Zinfandel und Primitivo ein Verwandtschaftsverhältnis bestandt? Keiner weiß es, aber möglich wäre es natürlich schon. Der Primitivo-Verkauf blühte durch die fruchtige Art und den kleinen Preis auf. Jetzt zeigten die Händler Primitivo stärker und breiter - allein schon, um die Zinfandel-Kunden aufzufangen. Den absoluten Hype-Punkt aber erreichte die Rebsorte vor ein paar Jahren schließlich durch die Worte "Doppio Passo". Davon haben heute zwar schon viele gehört und zumeist verbindet man das auch mit deutlicher Fruchtigkeit oder sogar Fruchtsüße - aber was bedeutet es genau? Und was hat Doppio Passo mit dem Amarone, dem königlichen Rotwein aus Venezien zu tun? Ganz einfach: die Herstellung dieser Weine ist sehr ähnlich.

In beiden Fällen wird das (vollreife) Traubengut ganz besonders behandelt. Eine Hälfte kommt auf die Maische, wie bei Rotwein allgemein üblich. Die zweite Hälfte wird eingetrocknet. Im Fall des deutlich günstigeren Doppio Passo geschieht dies meistens maschinell. Beim hochwertigen Amarone wie dem von Villa Girardi ruhen die sorgfältig gelesenen Trauben auf Bambusmatten und werden durch die natürliche und sich aufstauende Hitze in einem speziellen Trocknungsraum rosiniert. Sie werden schrumpelig, verlieren ihren Wassergehalt, konzentrieren die Süße. Diese rosinierten Trauben kommen nun für einen zweiten (= "doppio") Fermentationsprozess zur Maische der ersten Trauben dazu. Dies sei an dieser Stelle nur ganz knapp und einfach erklärt, der Prozess an sich ist - gerade bei Amarone - noch viel umfangreicher. Aber durch dieses Verfahren bekommt der "Doppio Passo" Primitivo seinen Namen und seine süffige Fruchtigkeit.

 

Fanfact am Rande: dieses Verfahren gibt es unter verschiedenen Bezeichnungen: "Ripasso" beim Amarone in Venezien, "Governo" in der Toskana, "Doppio Passo" in Süditalien"Appassimento" im Piemont und Südfrankreich (Rondeur!) oder auch "Apasionado" in SpanienInteressant: jeder dieser Weine hat seinen ganz eigenen Charakter, und nicht alle sind süffig-süß-fruchtig! Inzwischen ist der Siegeszug des Doppio Passo kaum noch aufzuhalten. Dass auf dem Etikett noch die Rebsorte Primitivo mit dabeisteht, wird sogar teilweise schon vernachlässigt. Erste Kunden waren sogar schon der festen Überzeugung, dass bei diesen Weinen die Rebsorte "Doppio Passo" heißen würde.

 

Primitivo gibt es in vielen verschiedenen Facetten - und hier kann der Fachhandel, so wie wir, sein Können voll unter Beweis stellen. Von fruchtig-süffigen bis zu maskulin-würzigen Rotweinen mit kräftigem Körpereinsatz und Zigarren-Rauch-Avancen ist alles möglich. Stahltank oder Barrique? In beiden Fällen gibt es großartige Entdeckungen. Besonderheit: durch die fruchtige Charakteristik der Rebsorte fallen Barriquenoten kaum auf. Sogar 12 Monate Barrique-Reifung verschmelzen so wunderbar weich unter der Frucht wie beim Barone Pazzo von Vetrère, dass man kaum glauben kann, dass dieser Rotwein vom Holz zart geküsst wurde. Primitivo kann auch ganz wunderbar mit anderen Rebsorten kombiniert werden, wie der Colle al Vento 4/20 Primitivo/Merlot und der Mea Culpa (Primitivo aus Apulien, rosinierte Syrah & Merlot-Trauben aus Sizilien) beeindruckend unter Beweis stellen. 

 

Kommen wir zum Grauburgunder. Grauburgunder oder auch Grauer Burgunder erfreute sich unter den Weißweinreben schon immer einer gewissen Beliebtheit. Doch so ungebremst und hemmungslos verliebt waren die Weintrinker selten zuvor in diese Traube. Dabei hat sie ein gewaltiges Potential. Von kleinen, schnittig-fruchtigen Weinen bis hin zu großen, fassgereiften Weinen wie vom Weingut Poss oder sogar von Alten Reben selektiert wie beim Weingut Manz zeigt diese Traube eine enorme Spannweite an Aromen und Charakteren. Gegenüber dem Riesling zeigt Grauburgunder meist eine säureärmere, weiche Textur, weniger Spritzigkeit und gibt sich von schlank und leicht bis mollig-füllig im Mund. Große Grauburgunder aus besonderen Selektionen kann man sogar mit großen Gewächsen aus Frankreich vergleichen. Der Poss Grauer Burgunder Windesheimer Fels erinnert von seiner Dichte, Mineralik und Tiefe mitsamt dem Tanninschliff durch den Barrique-Ausbau an den großen Pouilly Fumé "Les Bois de Saint-Andelain".

 

Als Essensbegleiter ist Grauburgunder zu fast allem einsetzbar. Und unbestreitbar bietet er auch einen wundervollen Sologenuß. Unter der Berücksichtigung seiner Kraft, die er im Glas mitbringen kann, ist er sogar zu delikaten Speisen und Fleischgerichten(!) ein sehr guter Begleiter. Aber Grauburgunder kann noch mehr! Nicht nur, dass man sogar als Grauburgunder-Kenner und -Liebhaber oftmals die Pinot Gris aus Luxemburg und dem Elsaß oder auch den Pinot Grigio aus Italien leicht übersieht oder vergisst. Dabei zeigen diese Weine ein wahres Spektrum an Aromen, die jede Grauburgunder-Sammlung würdevoll erweitert und vertieft. Der Ritterhof Opes Pinot Grigio zeigt sehr feine Holznoten unter einer zarten Kräuter-Erinnerung, dabei füllig, elegant und lang. Der Pinot Gris von Tappe & Fils aus dem Elsaß schmeckt nicht nur zu Muscheln. Mit seiner frisch-fruchtigen Art und seiner munteren, fruchtigen Säure zaubert er pure Lebendigkeit und Finesse ins Weinglas. Und in Luxemburg gibt´s vom Weingut Bastian noch eine Spezialität zu entdecken!

 

Eine Weißweinrebsorte, aus der man Rosé zaubern kann - gibt es das überhaupt? Der Rosé bekommt doch seine Farbe durch die Pigmente in der Traubenhaut der roten Rebsorten - das haben Sie natürlich gewusst, keine Frage. Ist das also bei einer Weißweintraube überhaupt möglich? Ja, Grauburgunder - oder vielmehr Pinot Gris - kann das. In der Haut stecken zarte Farbpigmente. Durch eine strenge Selektion, die besondere Reife der Trauben, schonende Quetschung und dem nötigen Fingerspitzengefühl kann man so aus Pinot Gris einen Rosé zaubern. Und der hat einen himmlisch eleganten Geschmack kleiner Beeren und eine zarte Säure - selbst für "ich-trinke-Rosé-nur-im-Sommer"-Trinker kann so ein Wein eine kleine Offenbarung sein. Beim Weingut Bastian in Luxemburg nennt sich das dann Pinot Gris de Gris.  

 

Kommen wir zum Fazit. Primitivo und Grauburgunder ziehen ihre Beliebtheit aus den derzeit trendig bevorzugten Charakterzügen der unkomplizierten, fruchtigen Geschmacksrichtung. Diese beiden Rebsorten nur als primitiv einfach oder gar marmeladig abzustempeln, würde der Sache nicht gerecht werden. Das Facettenreichtum des Primitivo geht weit über einen "primitiven" Geschmack und den süffigen "Doppio Passo" hinaus. Primitivo ist auf jeden Fall eine Entdeckung wert - hier jetzt klicken und stöbern.

 

Grauburgunder wird unterschätzt, wenn man in Betracht zieht, dass Pinot Grigio und Pinot Gris wunderbare Arrondierungen bieten - abgesehen von den kräftigen und vollmundigen Weinen aus Deutschland, denen man im ersten Moment bei einer Blindprobe kaum glauben würde, dass Grauburgunder eine solche Kraft und Tiefe aufbringen kann. Neugierig? Dann jetzt hier klicken und stöbern.

 

Und der Rest der Weinwelt? Wird natürlich weiterhin seine Fans und Liebhaber haben. Betrachtet man die breite Discounter-Landschaft, wird man sicherlich die Dominanz dieser beiden Rebsorten stärker wahrnehmen. Aber nur gut sortierte Fachhandlungen sind in der Lage, die Kunden kompetent zu beraten und auf die Vielfältigkeit von Primitivo und Grauburgunder neugierig zu machen. Riesling erlebt gerade eine zarte Renaissance: gerade Wein-Einsteiger und Liebhaber fruchtiger Weine entdecken die zarten, fruchtigen Weine von Mosel und Co. für sich - und die jungen Winzer in Deutschland wissen inzwischen ganz genau, wie sie ihren Social Media-Auftritt nutzen müssen, um junge Konsumenten für Wein und Qualität neugierig zu machen und zu begeistern.

 

In Bordeaux wächst eine ganz neue Generation von Weinen heran, die weit weg ist von den tanninbetonten Weinen der Vergangenheit; zu diesem Thema wird es auch im Laufe des Jahres einen extra Newsletter geben. PortugalSpanien und Italien bleiben jung und spannend und bringen uns Urlaubs-Erinnerungen ins Glas, solange wir Urlaub noch nicht wieder live erleben dürfen. Südfrankreich und Übersee bieten großartige, bezahlbare Weine für Wein-Entdecker und Wein-Einsteiger - dieses Jahr wird das ein besonderer Schwerpunkt bei Jacovin sein. Und nicht zuletzt sind es die vielen exotischen Rebsorten wie BacchusJohanniterMonica oder auch Ploussard, die selbst Weinkennern eine schöne Ergänzung für den Weinkeller bieten.

 

Also: nein, Primitivo und Grauburgunder sind keine Dominanz-Weine, an denen kein Weg vorbeiführt. Sie sind im Augenblick Trend durch ihren unkomplizierten Charakter und man sollte sich mit Spaß und Freude in das Genuss-Abenteuer stürzen, um die Geschmacks-Welt kennenzulernen. Und neben diesen beiden Rebsorten gibt es genügend Luft und Spielraum für Entdecker und Weinliebhaber aller Richtungen. Wir stehen Euch auf jeden Fall mit Rat und Tat und einer großartigen Auswahl zur Seite. 

 

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